Photovoltaikanlagen

 

 

Photovoltaische Anlagen werden in der Regel für Stromerzeugung eingesetzt. Die Solarzellen bestehen aus Halbleitermaterialien wie Silizium und Germanium, die das aufgenommene Sonnenlicht direkt in Gleichstrom umwandeln. Da einzelne Solarzellen wenig Energie liefern, werden mehrere Zellen in Form von Modulen parallel geschaltet. 

 

Funktionsschema einer Photovoltaikanlage

 

Beim Aufbau einer Photovoltaikanlage im Privatbereich gibt es grundsätzliche zwei Möglichkeiten:

  • Inselbetrieb: zur Versorgung von Wochenendhäuser, Campinganlagen, etc.
  • Netzbetrieb: die Stromversorgung wird an das öffentliche Netz angeschlossen

Bei netzgekoppelten Anlagen wird der erzeugte Gleichstrom mittels eines Wechselrichters in Wechselstrom umgewandelt, der dann ins öffentliche Netz eingespeist werden kann. In diesem Fall ist eine zusätzliche Speicherung des erzeugten Solarstroms nicht notwendig. Der überschüssige Strom, der ins öffentliche Netz einfließt, wird rückvergütet. Für netzgekoppelte Solarstromanlagen soll die Ausnutzung der eingestrahlten Energie mindestens 70 – 80% erreichen.

Bei der Aufstellung der Photovoltaikanlage bieten sich zwei Möglichkeiten.

  • Fixe Montage, die Solarzellen sind in einem best. Winkel fix auf dem Dach des Gebäudes montiert
  • Nachgeführte Anlage, die Solarzellen werden automatisch von morgens bis abends im optimalen Winkel zur Sonne justiert.
 
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